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Ein Ort der Ruhe. 
Mitten in der Natur.

Die Waldruhe Bäckerberg ist eine naturnahe Alternative zum klassischen Friedhof. Ein Ort, an dem die letzte Ruhestätte Teil des Waldes wird und Erinnerung ihren Platz inmitten der Natur findet.

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38.525 m² Natur am Bäckerberg

Die Waldruhe liegt am Bäckerberg in Scharnstein, eingebettet zwischen Wald, Wiesen und der Kulturlandschaft des Almtals.

Die ausgewählte Waldfläche umfasst rund 3,85 Hektar und wird heute überwiegend von Fichten geprägt. Daneben wachsen hier unter anderem Tannen, Eichen, Ahorn, Buchen, Lärchen und Kirschen.

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Mit der Waldruhe verändert sich auch der Blick auf die Bewirtschaftung dieser Fläche. Nicht die möglichst intensive Nutzung des Holzes steht im Mittelpunkt, sondern eine schonende und langfristige Entwicklung des Waldes.

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Bestehende Mischbaumarten werden bewusst gefördert. Arbeiten rund um die Ruheplätze erfolgen mit besonderer Rücksicht auf den Charakter und die Funktion dieses Ortes.

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Weniger gestalten. Mehr bewahren.

Die Waldruhe soll auch in vielen Jahren noch als das erkennbar sein, was sie heute ist: ein natürlicher Wald.

Deshalb verzichten wir bewusst auf vieles, was einen klassischen Friedhof prägt.

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Keine klassischen Grabstätten

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Der Ruheplatz und der Wald selbst bilden den natürlichen Rahmen des Beisetzungsplatzes.

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Keine Grabpflege

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Es gibt keine Bepflanzung, die gepflegt, gegossen oder erneuert werden muss. Diese Aufgabe übernimmt die Natur.

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Kein dauerhafter Grabschmuck

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Grabsteine, Grabplatten, Kerzen und dauerhafter Grabschmuck sind nicht vorgesehen.

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Biologisch abbaubare Urnen

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In der Waldruhe werden ausschließlich vollständig biologisch abbaubare Urnen beigesetzt.

Ein Wald verändert sich.

Bäume wachsen, altern und können durch Krankheit, Sturm oder andere natürliche Einflüsse verloren gehen. Diese Veränderung gehört zum Wesen eines Waldes.

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Damit ein Beisetzungsplatz trotzdem dauerhaft nachvollziehbar bleibt, werden die Ruheplätze exakt vermessen und dokumentiert.

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Muss ein Baum gefällt werden, wird an derselben Stelle ein neuer Baum gepflanzt. Der Ruheplatz selbst bleibt bestehen.

Der Andachtsplatz

Orte für Abschied und gemeinsames Erinnern.

Direkt im Wald gibt es einen kleinen Andachtsplatz, der einen ruhigen Rahmen für persönliche Worte, einen Moment der Stille oder einen Abschied im kleinen Kreis bietet.
 
Zusätzlich soll in Hofnähe ein größerer Andachtsplatz entstehen, der künftig auch Raum für größere Abschiede und Trauerfeiern bieten kann.
 
Die Nutzung eines Andachtsplatzes ist keine Voraussetzung für eine Beisetzung in der Waldruhe. Eine Trauerfeier kann ebenso an einem anderen Ort stattfinden.

Die Waldruhe persönlich erleben.

Ein Wald lässt sich nur schwer mit Bildern und Worten vermitteln.

Gerne nehmen wir uns Zeit, Ihnen die Waldruhe persönlich zu zeigen und Ihre Fragen zu beantworten.

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Der Wald bleibt Wald.

Eine Waldbestattung folgt einem einfachen Gedanken: Nicht die Natur soll sich der Grabstätte anpassen, sondern die letzte Ruhestätte fügt sich behutsam in die bestehende Natur ein.

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In der Waldruhe gibt es deshalb keine klassischen Gräber und keine Grabsteine. Biologisch abbaubare Urnen werden im Wurzelbereich ausgewählter Bäume oder Steine beigesetzt.

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Danach übernimmt die Natur.

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Laub darf liegen bleiben. Moose dürfen wachsen. Die Jahreszeiten verändern den Ort. Eine Bepflanzung oder regelmäßige Grabpflege durch Angehörige ist weder notwendig noch vorgesehen.

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So bleibt die Waldruhe vor allem eines: Wald.

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